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L 2668 Ortsumgehung Queienfeld

Das Bild zeigt die Absteckung der zukünftigen Ortsumgehung Queienfeld an.
Absteckung der zukünftigen Ortsumgehung
Baustart für die Ortsumgehung Queienfeld.
Baustart für die Ortsumgehung Queienfeld
Das Bild zeigt den Beginn der Baufeldfreimachung Ende November 2018.
Baufeldfreimachung durch den Auftragnehmer begonnen
Auf dem Bild sieht man die Anbindung des Südknotens.
Anbindung Knoten Süd
Das Bild zeigt den Deckschichteneinbau im Bereich des Südknotens.
Deckschichteneinbau im Bereich des Südknoten
Der Asphalt wird eingebaut im Juni 2019.
Asphalteinbau im Juni 2019

Bauherr:

Freistaat Thüringen

Baulänge: 1.265 m

Fahrbahnbreite:

8 m

Ingenieurbauwerke:

1 Brückenbauwerk im Zuge der L 2668
1 Brückenbauwerk im Zuge eines Wirtschaftsweges
Bauzeit: Baubeginn: 11/2018
Bauende:    06/2020
Kosten: ca. 4,8 Mio. €

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Baumaßnahme beinhaltet den Neubau der Ortsumgehung Queienfeld im Zuge der L 2668. Queienfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Grabfeld und liegt im Süden des Landkreises Schmalkalden-Meiningen in ca. 16 km Entfernung zur Kreisstadt Meiningen. Durch den Neubau der Bundesautobahnen A 71 und A 73 und der Erweiterung des vorhandenen Gewerbestandortes „Hellert“ in Wolfmannshausen, sowie der Schaffung des Industriegebietes „Thüringer Tor“, in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle der A 71 Rentwertshausen / Queienfeld, wurden großräumige Verkehrsverlagerungen hervorgerufen. Infolge dessen kommt es zu einer grundlegenden Veränderung der Verkehrsbeziehungen und der Durchgangsverkehrsströme, die eine Neuordnung des überörtlichen Straßennetzes erforderlich machen.

Die L 2668 zwischen Haina und Rentwertshausen ist derzeit als regionale Straßenverbindung einzuordnen. Im Bereich der vorhandenen Ortsdurchfahrt bestehen, bedingt durch den engen Straßenzug und die dichte Bebauung große Sicherheitsdefizite. Die Sichtverhältnisse sind unzureichend, die Sicherheit der Fußgänger ist durch die schmalen bzw. z.T. fehlenden Gehwege stark gefährdet.

Durch die geplante Ortsumgehung wird die Ortsdurchfahrt wirksam entlastet. Der verbleibende Verkehr kann von der vorhandenen Ortsdurchfahrt problemlos aufgenommen werden, so dass die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer innerhalb der Ortschaft erhöht wird. Der Neubau von zwei Knotenpunkten für die nördliche- und südliche Anbindung an Queienfeld garantiert gute Sichtbedingungen für den einmündenden Verkehr. Zusätzlich werden an beiden Knotenpunkten jeweils ein Wirtschafts- und Radweg an die L 2668 angebunden.

Der bereits existierende Knotenpunkt zum Industriegebiet „Thüringer Tor“ wird an die neue Ortsumgehung angeschlossen. Im Industriegebiet „Thüringer Tor“ entsteht auf südlicher Straßenseite der Erschließungsstraße „Im oberen Weidig“ der Ersatzneubau einer barrierefreien Bushaltestelle. Die Bushaltestelle wird mit einer Funkrufbusfunktion ausgestattet.

Im Rahmen der Baumaßnahme sind zwei Ingenieurbauwerke geplant. So wird im Zuge der L 2668 für die Überquerung der Bibra ein Brückenbauwerk mit einer lichten Weite von ca. 16,80 m erforderlich. Im Zuge eines straßenbegleitenden Wirtschafts- und Radweges wird die Bibra ebenfalls mit einem Brückenbauwerk, lichte Weite ca. 9,00 m, gequert.

Das Baurecht wurde im Ergebnis eines Planfeststellungsverfahrens mit dem rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss Az.: 540.1-3811-04/11 vom 15.04.2013 erlangt.

Bereits 2017 wurde mit bauvorbereitenden Arbeiten begonnen. Seit Oktober 2017 werden Verdachtsflächen im geplanten Bereich der Straßenbauarbeiten durch das Thüringer Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege auf Bodendenkmale untersucht. Die Arbeiten dauern bis den Sommer 2018 an.
Im Januar 2018 wurden Fällarbeiten und Pflegeschnitte an Gehölzen im geplanten Baufeld durchgeführt.

 

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