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L 1014 Ortsumgehung Haynroda

Auf diesem Bild ist die Gründung des Bauwerks zu sehen.
Gründung des Bauwerkes

Bauherr:

Bundesrepublik Deutschland

Entwurfsaufsteller:

ehemaliges Straßenbauamt Nordthüringen

Entwurfsbearbeiter:

IBH Ingenieurbüro Hesse, Reinhardt GmbH

Ing.-büro Sven Müller + Thomas Nagora GbR

Baudurchführung:

Bauer Bauunternehmen GmbH

Anzahl Brücken:

1 Wildbrücke

Baulänge:

4.630 m

Fahrbahnbreite:

7,00 m

Bauzeit:

Baubeginn:   11/2016
Bauende:      12/2018

Kosten:

ca. 14,5 Mio. €

Beschreibung der Baumaßnahme

Die L 1014 beginnt in Leinefelde-Worbis und endet an der Landesgrenze nach Niedersachsen. Sie ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem Eichsfeld und dem Harz.
Die Baustrecke beinhaltet den Ausbau der L 1014 zwischen Breitenworbis und Neustadt mit der Verlegung der Ortsdurchfahrt bei Haynrode. Sie beginnt auf Höhe des Forsthauses „Hahn“, südlich von Haynrode und endet südlich der Ortslage Neustadt. Die prognostizierte Verkehrsbelastung 2020 wird ca. 3.600 bzw. 4.700 Kfz/24 h mit einem Schwerverkehrsanteil von 10 % betragen.
Mit dem Ausbau der L 1014 zwischen Breitenworbis und Neustadt und der Verlegung der Ortsdurchfahrt bei Haynrode erhalten die vorhandenen Gewerbezentren in Bischofferode, Großbodungen und Haynrode optimale Entwicklungsmöglichkeiten.
Die neue Linienführung mit dem grundhaften Ausbau und dem Neubau garantiert eine hohe Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit.
Die Länge der auszubauenden Straßenabschnitte beträgt ca. 4.630 m. Die beiden Knotenpunkte der L 1014 mit der L 2055 und der L 1014 mit der Gemeindestraße nach Wallrode werden jeweils als Kreisverkehr ausgebaut.
Es ist eine Fahrbahnbreite von 7,00 m mit verbreiterten Randstreifen vorgesehen, RQ 9,50.
Zwischen Haynrode und Neustadt wird ein Rad/Gehweg entlang der L 1014 mit einer Regelbreite von 2,50 m gebaut.
Im Bereich des Waldes beim Forsthaus Hahn erfolgt der Neubau einer Wildüberführung mit 20 m Überführungsbreite. Die lichte Weite des Bauwerkes ist 12 m und wird als geschlossener Stahlbetonrahmen ausgebildet.
Weiterhin ist der Bau von mehreren Durchlässen sowie zwei Regenklär- und Rückhaltebecken erforderlich.
Im Rahmen des Naturschutzes sind wildkatzensichere Schutzzäune sowie Amphibienleiteinrichtungen vorgesehen.

 

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