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Hochschulbau

Friedrich-Schiller-Universität Jena: Neubau Campus am Inselplatz

Inselplatz,  07743 Jena| 

Dieses Vorhaben wird durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Übersichtsplan
Übersichtsplan
Bauwerksart

Hochschulcampus 

Bauzeit

Ausblick 2020

wichtige Meilensteine zum weiteren Ablauf:

 
Abriss Inseplatz 9a: 2. bis 3. KW 2020
Aufstellung Bauzaun: Februar 2020
Beginn Baugrube: März 2020
Baustelleneinrichtung: Juni 2020
Beginn Rohbau (TO1 + TO4) August 2020
Beginn Trassen Datennetz (Backbone) November 2020
Architekt

CODE UNIQUE Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden

 
Baubeschreibung 

Auf dem Inselplatz entsteht seit 2020 ein moderner, neuer Hochschulcampus. Das Institut für Psychologie wird hier seinen Platz haben, genau wie die Fakultät für Mathematik und Informatik, eine Teilbibliothek der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) "Naturwissenschaften und Vorklinikum" sowie eine Cafeteria und das neue Universitätsrechenzentrum.

Die erste Baubedarfsanmeldung (Bauantrag) wurde 2011 durch die Friedrich-Schiller-Universität Jena formuliert. Im Jahr 2017 lobte der Freistaat Thüringen, endvertreten durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, einen zweiphasigen Architektenwettbewerb für die Bebauung des Inselplatzes aus.

Der Entwurf des Büros CODE UNIQUE Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor, an dem sich insgesamt 89 Architekturbüros beteiligten. Eine besondere Herausforderung ist hierbei der hohe Anspruch an die Energieeffizienz der Gebäude; die Energiesparverordnung soll deutlich unterschritten werden. Das Land und die Universität verpflichten sich damit zu einer nachhaltigen und energiesparenden Nutzung.

Bisher sind die universitären Einrichtungen teilweise dezentral in angemieteten Bürogebäuden der Stadt untergebracht, die den Nutzungsanforderungen nicht mehr genügen. Durch den Neubau wird es zu einer deutlichen Verbesserung des Studien- und Forschungsbetriebs kommen. Aber nicht nur die Universität, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger von Jena sollen vom neuen Campus profitieren. So will die Stadt in direkter Nachbarschaft zum Rechenzentrum ein Parkhaus errichten, das den Wegfall der vorhandenen Stellplätze mindestens kompensieren soll. Der neue Campus wird den öffentlichen Raum der Innenstadt neu gestalten und Jenas einzigartige Verbindung von Universität und Stadtleben zusätzlich stärken. Geschützte Höfe, grüne Freiflächen und kurze Wege sollen Begegnungen ermöglichen und den Inselplatz zu einem innerstädtischen Ort der Kommunikation werden lassen. 

Bauherr ist der Freistaat Thüringen und Nutzerin die Friedrich-Schiller-Universität. Das Gesamtvolumen des Bauvorhabens beträgt 188 Millionen Euro, wovon die Gebäude der Fakultät für Mathematik und Informatik sowie des Rechenzentrums mit rd. 84 Mio. € aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden. Damit ist der Inselplatz nach dem Universitätsklinikum Jena das zweitgrößte Hochschulbauvorhaben in Thüringen. Baubeginn war 2020 und die Inbetriebnahme der EU-geförderten Gebäude ist bis 2023 vorgesehen. Die weiteren Bauteile sollen bis 2024/25 fertig gestellt werden.

Erfurt 16.06.2021

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